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Gottesdienste in Corona-Zeiten

Unseren ersten Gottesdienst nach dem Corona-Lockdown feiern wir am Pfingstsonntag, dem 31.05.2020, um 10 Uhr. Künftig werden wir wieder regelmäßig sonntags um 10 Uhr und am letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr Gottesdienste feiern. Hierfür ist unser Schutzkonzept zu beachten:

Schutzkonzept für Gottesdienste und Versammlungen in der Stephanusgemeinde ab Mai 2020



1. Der öffentliche Gottesdienst wird wie immer im Gemeindehaus der Stephanusgemeinde gefeiert. Er findet wie üblich wöchentlich sonntags um 10 Uhr und jeden letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr, oder zu den gemeindeüblichen Feiertagszeiten statt.

2. Die Teilnahme an den Gottesdiensten ist auf eine den Abstandsregelungen entsprechende Höchstzahl von 31 Personen beschränkt. Diese ergibt sich aus der Anordnung der Stühle, die nach allen Seiten einen Mindestabstand von 1,5 – 2 Metern sicherstellt. Personen, die in einem Hausstand leben, können nebeneinander sitzen.

3. Um die Wahrung des Abstands beim Betreten des Gemeindehauses zu gewährleisten, werden vor der Eingangstür Markierungsstreifen im Abstand von 1,5 Metern auf das Pflaster gezeichnet und eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter wird am Eingang die Einhaltung der Höchstzahl von 31 Personen sowie der Abstandswahrung sicherstellen. Eine weitere Mitarbeiterin oder ein weiterer Mitarbeiter leitet die Gottesdienstbesucher zu den Sitzplätzen. Das Verlassen des Gemeindehauses wird durch eine Glastür direkt aus dem Gottesdienstraum ins Freie ermöglicht.

4. Die Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen sind gut sichtbar an der Eingangstür des Gemeindehauses, an der Tür zum Gottesdienstraum und in den Toilettenräumen angebracht.

5. Weitere Hygienemaßnahmen:

- Das Tragen von Mund-Nase-Schutz wird dringend empfohlen. Für Personen, die keinen Mund-Nase-Schutz dabei haben liegen Einmal-Masken bereit.

- Im Foyer des Gemeindehauses verteilt eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter Händedesinfektionsmittel an die eintreffenden Gottesdienstbesucher. Die Toilettenräume, in denen sich auch Waschbecken befinden, sind zugänglich.

- Um eventuelle Infektionsketten nachvollziehen zu können, werden vor dem Einlass auf den Sitzplätzen Zettel und Stifte verteilt. Die Gottesdienstbesucher werden gebeten, darauf Namen und Adresse/Telefonnummer aufzuschreiben und den Zettel am Ende des Gottesdienstes auf dem Stuhl liegen zu lassen.

- Für den Pfarrer oder die Pfarrerin steht ein Sitzplatz im Altarraum bereit. Der Abstand zwischen dem Sprechplatz des Pfarrers, der Pfarrerin und den ersten Sitzplätzen der Gottesdienstbesucher beträgt 4 Meter.

- Es wird während des gesamten Gottesdienstes vom gemeinsamen Singen der Gemeinde und von Chören sowie von der Nutzung von Blasinstrumenten abgesehen.

- Wenn nötig, werden Texte zum gemeinsamen Lesen (z.B. Psalmen) auf Zetteln ausgelegt. Die Gesangbücher werden nicht genutzt.

- Auf Körperkontakt wird verzichtet (kein Friedensgruß per Handschlag, keine Handauflegung zum Segen, keine Begrüßung oder Verabschiedung mit Handkontakt oder Umarmen etc.).

- Die Kollekte wird nur am Ausgang kontaktlos gesammelt.

- Nach jedem Gottesdienst werden Stifte, Türgriffe, Handläufe, Oberflächen und Sitzflächen desinfiziert.

5. Von Abendmahlsfeiern im öffentlichen Gottesdienst wird vorerst abgesehen.

6. Der monatlich parallel zum Gottesdienst stattfindende Kindergottesdienst findet vorerst nicht statt.

7. Trauergottesdienste und Beerdigungen am Grab (im Rahmen der Stephanusgemeinde) richten sich nach den Regelungen, die durch die zuständigen Behörden vorgegeben sind.

8. Für Taufen und Trauungen gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Taufen können nur in eigenen Gottesdiensten (unter Berücksichtigung des Schutzkonzepts) oder zu Hause in der Familie (unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen in Verantwortung der jeweiligen Familie) gefeiert werden.

9. Auch für Konfirmationen, Ordinationen und andere besondere Gottesdienste gelten die gleichen Rahmenbedingungen wie für Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen. Die Form der Feiern muss an diese Rahmenbedingungen angepasst werden, sofern sich nicht eine (weitere) Verschiebung nahelegt.

10. Werden Sonn- und Feiertagsgottesdienste im Freien (z.B. Himmelfahrt; Pfingsten) gefeiert, gelten die allgemeinen und oben genannten Abstands- und Hygienebestimmungen und die regionalen Versammlungsbeschränkungen müssen beachtet werden. Auch hier sollte ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. 

 

Jubiläumskonfirmation 2020 in der Johanneskirche wird auf das nächste Jahr verschoben!

Die fünf Gemeinden Lukas, Johannes, Pankratius, Petrus und Stephanus müssen leider das für den 21.06.2020 geplante Konfirmationsjubiläum in der Johanneskirche aufgrund der Corona-Pandemie absagen.

Alle Jubiläumskonfirmandinnen und -konfirmanden werden im nächsten Jahr wieder zum Jubiläum eingeladen.

Bei Fragen können Sie sich gerne an das Gemeindebüro wenden.

Stephanus wird Faire Gemeinde

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Kinder haben einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. „Das ist jetzt aber total unfair“, schallt es über den Spielplatz, wenn einer sich vordrängelt oder mogelt. Und argwöhnisch überwachen Geschwister die Aufteilung des Kuchens, damit auch ja keins ein größeres Stück bekommt als die anderen. Wenn wir erwachsen werden, scheint uns dieses Gefühl für Gerechtigkeit verloren zu gehen. Die westlichen Industriestaaten verbrauchen viel mehr von den begrenzten Ressourcen dieser Welt –Wasser, Energie, Lebensmittel – als ihnen zustünde, leider auf Kosten der weniger entwickelten Länder. Und wer von uns fragt sich schon, wenn er ein Stück seiner Lieblingsschokolade auf der Zunge zerschmelzen lässt, ob die Familien der afrikanischen oder südamerikanischen Kakaobauern, die den Rohstoff für diese Köstlichkeit liefern, von ihrem Gehalt gut leben und ihre Kinder in die Schule schicken können?
Im KV haben wir beschlossen, wenigstens einen kleinen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten. Wir bewerben uns im Rahmen einer Initiative von Brot für die Welt und dem Zentrum Ökumene der EKHN und der Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck um den Titel „Faire Gemeinde“. Dafür müssen wir bestimmte Kriterien erfüllen, z.B. fair gehandelten Kaffee und Tee ausschenken, beim Essen auf faire oder regionale Produkte achten, Recyclingpapier verwenden und Ökostrom beziehen. Außerdem dürfen Sie sich ab sofort einmal im Vierteljahr zum Kirchenkaffee auf fair erzeugtes Trockenobst und Gebäck freuen – wir werden Sie jeweils über die dazugehörigen Projekte informieren.

Unerwartetes Interesse am Gemeindebrief

Katzeklein

Dass unser Gemeindebrief gerne gelesen wird, wissen wir von unterschiedlichen Rückmeldungen aus der Gemeinde. Zuletzt stieß er jedoch auf Interesse von etwas unerwarteter und auch ungewöhnlicher Seite!

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